Marktübersicht KW 32 | 03.08.2026 bis 07.08.2026: Ölpreis neue Rekorde an der Wall Street, Intervention am japanischen Yen und die Gefahr, dass sich Yen-Carry-Trades plötzlich auflösen.
Auf den ersten Blick sehen wir neue Rekorde an der Wall Street. Unter der Oberfläche liefen Entwicklungen, die ich als Anleger sehr ernst nehmen würde

Marktübersicht KW 32 | 03.08.2026 bis 07.08.2026
Diese Börsenwoche hatte es in sich. Auf den ersten Blick sehen wir wieder steigende Aktienkurse und neue Rekorde an der Wall Street. Unter der Oberfläche liefen aber gleichzeitig drei Entwicklungen, die ich als Anleger sehr ernst nehmen würde: der extreme Ölpreis durch die Iran-/Hormus-Nachrichten, die Intervention am japanischen Yen und die Gefahr, dass sich Yen-Carry-Trades plötzlich auflösen.
Dazu kamen heute überraschend schwache US-Arbeitsmarktdaten. Genau diese Mischung erklärt, warum Aktien steigen können, während gleichzeitig Gold explodiert, der Dollar fällt und die Anleiherenditen nachgeben.

1. USA: Der Arbeitsmarkt liefert heute die große Überraschung
Heute kam eine Zahl, die die Zinserwartungen innerhalb weniger Minuten verändert hat. Im Juli gingen in den USA laut Arbeitsmarktbericht 23.000 Stellen verloren. Erwartet worden war dagegen ein Plus von rund 80.000 Stellen. Zusätzlich wurde der Stellenaufbau für Juni deutlich auf lediglich +20.000 revidiert.
Die Arbeitslosenquote lag bei 4,1 %, allerdings auch deshalb, weil die Erwerbsbeteiligung zurückging.
Und genau hier wird es für uns Anleger interessant.
Nach der Fed-Sitzung letzte Woche war die Diskussion plötzlich:
- Könnte Kevin Warsh mit der Fed im September tatsächlich noch einmal die Zinsen erhöhen?
Vor den heutigen Arbeitsmarktdaten lag die eingepreiste Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung noch bei ungefähr 55 %. Danach sank sie je nach Zeitpunkt der Messung auf ungefähr 40 % oder sogar darunter.
Das bedeutet: Schwächerer Arbeitsmarkt → geringerer Druck auf die Fed, weiter zu erhöhen → Renditen fallen → Tech-Aktien bekommen Rückenwind.
Deshalb reagierte der Nasdaq heute zunächst positiv.
Aber ich würde daraus noch nicht ableiten, dass das Thema Zinserhöhung erledigt ist. Nächste Woche kommen die amerikanischen Inflationsdaten. Und die dürften jetzt entscheidend werden.
2. US-Anleihen: Wieder einmal zeigen die Renditen, was wirklich gespielt wird.
Nach dem Arbeitsmarktbericht gingen die Renditen deutlich zurück. Die 2-jährige US-Staatsanleihe fiel auf etwa 4,18 %, die 10-jährige auf rund 4,61 %.
Das ist wichtig.
Die zweijährige Rendite reagiert besonders stark auf die erwartete Fed-Politik. Wenn sie fällt, sagt uns der Markt im Grunde:
- Wir glauben weniger an weitere Zinserhöhungen.
Noch letzte Woche hatten wir genau das Gegenteil diskutiert. Die 30-jährigen US-Renditen waren zeitweise über 5,2 % gestiegen und hatten damit ein Niveau erreicht, das wir seit vielen Jahren nicht mehr gesehen hatten. Das zeigt erneut: Als Aktienanleger reicht es nicht, nur auf den Fed-Leitzins zu schauen.
Ich würde weiterhin besonders die 10-jährige US-Rendite beobachten. Bleibt sie nachhaltig hoch, bleibt der Bewertungsdruck auf teure Wachstumsaktien bestehen.

3. Mein großes Thema der Woche: der Yen
Hier wird es richtig spannend. Der japanische Yen war zuletzt auf ein Niveau gefallen, das wir seit ungefähr 40 Jahren nicht mehr gesehen hatten. Im Juli war der Dollar zeitweise auf rund 163,99 Yen gestiegen.
Warum? Der grundlegende Mechanismus ist relativ einfach:
Japan hat erheblich niedrigere Zinsen als die USA. Investoren konnten deshalb über Jahre:
billig Yen leihen → Yen verkaufen → Dollar kaufen → höher verzinste Anlagen in den USA kaufen.
Das ist der klassische Yen-Carry-Trade. Und genau dieser Trade hat weltweit enorme Kapitalströme erzeugt.
4. Jetzt kommt aber das Brisante: USA und Japan intervenieren gemeinsam
Das war für mich eine der wichtigsten Nachrichten dieser Börsenwoche. Japan griff erneut am Devisenmarkt ein, um den Yen zu stabilisieren.
Nach Berechnungen anhand der Geldmarktdaten könnte Japan dabei bis zu rund 36,6 Milliarden US-Dollar eingesetzt haben. Aber diesmal kam etwas Außergewöhnliches hinzu:
Auch die USA beteiligten sich an der Yen-Stützung.
Reuters berichtet von einer seltenen koordinierten Intervention zwischen Washington und Tokio. Und die Konstruktion war besonders interessant.
Das amerikanische Finanzministerium soll Euro verwendet haben, um Yen zu kaufen, statt dafür direkt Dollar zu verkaufen.
Warum könnte man das machen? Eine mögliche Interpretation lautet:
- Washington wollte den Yen unterstützen, ohne gleichzeitig zusätzlichen Druck auf den Dollar oder möglicherweise auf den ohnehin angespannten amerikanischen Anleihemarkt auszuüben.
Das ist allerdings eine Marktinterpretation, keine offiziell bestätigte Motivation.
5. Warum interessiert uns als Aktienanleger überhaupt der japanische Yen?
Weil sich hier ein ziemlich mächtiger entwickeln kann.Solange der Yen schwach bleibt, funktioniert der Carry-Trade hervorragend. Man leiht günstig Yen und investiert das Geld beispielsweise in:
- US-Aktien, US-Staatsanleihen, Unternehmensanleihen, Emerging Markets oder andere Risikoanlagen.
Aber nehmen wir an, der Yen beginnt plötzlich massiv zu steigen. Dann passiert Folgendes:
Yen steigt → Rückzahlung der Yen-Kredite wird teurer → Carry-Trades werden unattraktiver → Investoren schließen Positionen → Risikoanlagen werden verkauft → Yen werden zurückgekauft.
Und dadurch kann sich der Yen noch stärker aufwerten. Das nennt man einen Carry-Trade-Unwind.
Wir haben August 2024 bereits gesehen, wie nervös globale Aktienmärkte reagieren können, wenn genau dieser Mechanismus beginnt. Deshalb ist das kein kleines japanisches Währungsthema.
Es kann im Extremfall Auswirkungen haben auf:
- Nasdaq, Halbleiter, US-Anleihen, Bitcoin und andere gehebelte Risikoanlagen.
6. Heute: Yen steigt nach den US-Arbeitsmarktdaten
Heute bekam der Yen zusätzlich Unterstützung durch den schwachen amerikanischen Arbeitsmarktbericht.
USD/JPY fiel zeitweise auf ungefähr 156,68 und notierte später um 157,16 Yen je Dollar. Allerdings ist wichtig:
- Für die heutige Bewegung gibt es keinen Beweis einer erneuten Intervention.
Analysten führen einen großen Teil der Yen-Stärke schlicht auf die fallenden amerikanischen Renditen und den schwächeren Dollar zurück. Wir müssen also unterscheiden:
- Intervention Anfang der Woche: bestätigt bzw. von den Behörden als gemeinsame Aktion kommuniziert.
- Heutiger Yen-Sprung: wahrscheinlich überwiegend marktgetrieben; neue Intervention nicht bestätigt.
7. Öl: Eine Achterbahnfahrt durch die Straße von Hormus
Öl war wahrscheinlich der zweite große Makrofaktor dieser Woche. Am Montag fiel Öl zeitweise etwa 7 %, nachdem eine unmittelbare weitere Eskalation zwischen den USA und Iran zunächst ausgeblieben war.
Am Dienstag ging es noch einmal deutlich nach unten. Warum?
- Weil der Markt darauf spekulierte, dass eine diplomatische Lösung gefunden werden könnte.
Dann kam die Kehrtwende: Am Donnerstag stieg Öl wieder um mehr als 3 Dollar je Barrel, nachdem bekannt wurde, dass im Iran ein Gesetz diskutiert wird, das amerikanischen, israelischen und anderen als feindlich eingestuften Schiffen die Passage durch die Straße von Hormus untersagen könnte. Iran diskutiert darüber hinaus Gebühren bzw. Strafzahlungen für bestimmte Schiffe.
8. Trotzdem steht Öl diese Woche deutlich tiefer
Heute lag Brent zuletzt ungefähr bei 82 Dollar je Barrel, nachdem es während der Woche erheblich größere Ausschläge gegeben hatte. Für die gesamte Woche zeichnet sich trotz der zwischenzeitlichen Erholung ein Rückgang von rund 9 % ab.
Warum?
- Der Markt setzt momentan auf eine mögliche Vereinbarung zwischen Iran und Oman beziehungsweise den Golfstaaten über die Straße von Hormus. Aber die Situation ist alles andere als gelöst.
Saudi-Arabien warnte gleichzeitig vor möglichen Angriffen iranisch unterstützter Milizen und der Houthis.
Das heißt: Der Ölpreis handelt momentan nicht primär Angebot und Nachfrage. Er handelt politische Schlagzeilen. Und deshalb können wir an einem Tag -5 %, am nächsten +4 % sehen.
9. Warum Öl für die Fed gerade so entscheidend ist?

Genau hier laufen unsere Themen zusammen. Steigt Brent wieder deutlich Richtung 90 oder 100 Dollar, haben wir erneut:
- höhere Benzinpreise → höhere Transportkosten → höhere Produktionskosten → Inflationsdruck.
Dann bekommt die Fed ein Problem. Denn gleichzeitig beginnt der Arbeitsmarkt jetzt schwächer zu werden.
Das wäre das unangenehme Szenario: schwächere Wirtschaft + hohe Inflation.
Sinkt Öl dagegen weiter Richtung 75–80 Dollar, nimmt ein wichtiger Inflationsdruck ab. Und genau deshalb hat der fallende Ölpreis diese Woche auch Aktien unterstützt.
10. Wall Street: Neue Rekorde trotz aller Risiken
Die bemerkenswerte Seite dieser Woche: Trotz Iran, Yen-Problematik, hoher Renditen und Fed-Sorgen gingen die amerikanischen Aktienmärkte kräftig nach oben. Der S&P 500 erreichte erstmals seit rund zwei Monaten wieder ein neues Allzeithoch.
Über vier Handelstage legte der Index zeitweise ungefähr 5,75 % zu – die stärkste Vier-Tages-Bewegung seit April 2025. Am Dienstag schlossen sowohl der S&P 500 als auch der Dow Jones auf Rekordständen.
Der Nasdaq profitierte zusätzlich stark von der Wiederbelebung des AI-Trades. Der globale MSCI All-World Index lag heute auf Wochensicht ungefähr 2,4 % höher, die stärkste Woche seit Mai. Der europäische STOXX 600 lag rund 2 % im Plus.
Das zeigt:
- Der Markt handelt momentan wieder stark nach dem Prinzip:
Fallende Renditen + starke Unternehmensgewinne + AI = Aktien kaufen.
11. Earnings: Palantir war einer der Stars

Palantir lieferte ein Zahlenwerk, das selbst die hohen Erwartungen übertraf.
- Q2-Umsatz: 1,94 Mrd. Dollar, Erwartung: 1,80 Mrd. Dollar
- Wachstum: +93 %
- Bereinigtes EPS: 0,41 Dollar, Erwartung: 0,35 Dollar
Besonders beeindruckend war das US-Regierungsgeschäft. Hier stieg der Umsatz um 90 % auf 809 Mio. Dollar. Palantir hob außerdem seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr deutlich auf rund 8,15 Mrd. Dollar an. Die Aktie sprang am folgenden Handelstag zeitweise rund 29,5 %.
Das ist momentan eines der deutlichsten Beispiele dafür, dass AI auch tatsächlich in stark steigende Umsätze übersetzt werden kann. Aber: Die Bewertung bleibt extrem hoch!
12. AMD: Gute Zahlen reichen nicht mehr. AMD lieferte eigentlich ordentliche Zahlen.
Der Data-Center-Umsatz hat sich mehr als verdoppelt auf 6,72 Mrd. Dollar. Für das dritte Quartal stellte AMD rund 13 Mrd. Dollar Umsatz in Aussicht.
Analystenkonsens: etwa 12,52 Mrd. Dollar. Also eigentlich besser. Und trotzdem fiel die Aktie rund 6–7 %.
Warum? Weil gute Zahlen bei diesen Bewertungen nicht mehr reichen. Der Markt wollte eine regelrechte Explosion sehen. Das ist ein wichtiger Punkt für die gesamte AI-Branche:
- Je höher die Bewertung, desto höher wird die Messlatte.
13. Uber: Jetzt wird Robotaxi richtig teuer. Uber war diese Woche ebenfalls interessant.
- Q2 Gross Bookings: 58,02 Mrd. Dollar
- Umsatz: 14,19 Mrd. Dollar
- Analystenerwartung beim Umsatz: 14,24 Mrd. Dollar. Also leicht darunter.
Viel wichtiger war jedoch die Nachricht, dass Uber in den kommenden Jahren mehr als 10 Mrd. Dollar in Robotaxis investieren möchte. Für Q3 erwartet Uber ein bereinigtes Ergebnis von 0,84 bis 0,88 Dollar je Aktie, während der Konsens bei etwa 0,89 Dollar lag.
Die Aktie fiel daraufhin rund 4,8 %. Der Markt fragt sich jetzt:
- Kann Uber den autonomen Fahrmarkt dominieren, ohne dabei seine hervorragende Cashflow-Story zu zerstören?
14. Airbnb: Genau das Gegenteil. Airbnb überzeugte.
- Umsatz: 3,61 Mrd. Dollar, Erwartung: 3,57 Mrd. Dollar
- EPS: 1,37 Dollar, Vorjahr: 1,03 Dollar
- Gebuchte Übernachtungen und Experiences: 148,3 Millionen, +10 %.
Airbnb hob zusätzlich den Umsatz-Ausblick an. Die Aktie sprang heute zeitweise rund 14 % auf ein Vierjahreshoch. Besonders interessant finde ich:
- Airbnb nutzt AI zunehmend im Kundenservice und konnte dadurch die Supportkosten je Buchung ungefähr 16 % reduzieren. Hier sehen wir also AI nicht nur als Story, sondern als Effizienzhebel.
15. SpaceX: Wachstum beeindruckend und Investitionen noch beeindruckender
Auch SpaceX gehörte diese Woche zu den wichtigsten Zahlen. Im ersten Quartalsbericht seit dem Börsengang meldete SpaceX einen Umsatz von rund: 7,8 Mrd. Dollar, nahezu doppelt so viel wie im Vorjahresquartal.
Starlink lieferte bereits mehr als die Hälfte des Umsatzes. Das große Problem: Die Investitionen explodieren.
Die Capital Expenditures lagen im Quartal bei ungefähr 18 Mrd. Dollar, davon rund 15,8 Mrd. Dollar im Bereich AI/Data Center.
Genau deshalb reagierte die Aktie trotz des starken Umsatzes zunächst negativ. Und das ist eigentlich die Kernfrage bei SpaceX:
Wie viel Wachstum bekomme ich für diese gigantischen Investitionen und wann entsteht daraus nachhaltiger freier Cashflow?
16. Gold: Das Gegenstück zum Aktienmarkt

Gold lieferte eine außergewöhnlich starke Woche. Heute sprang Spot-Gold nach dem schwachen Arbeitsmarktbericht zeitweise auf rund 4.349 Dollar je Unze.
Damit lag Gold diese Woche mehr als 7 % im Plus – die stärkste Woche seit Januar.
Warum?
- Fallende Renditen und schwächerer Dollar.
- Weniger Wahrscheinlichkeit für Fed-Zinserhöhungen.
- Geopolitische Unsicherheit.
Genau die Kombination, auf die Gold normalerweise positiv reagiert. Auf diese Bewegung habe ich lange gewartet.
17. Das Gesamtbild der Woche
Für mich gibt es momentan vier Kräfte, die gegeneinander arbeiten.
Erstens: Unternehmensgewinne. Die Earnings-Saison ist erstaunlich stark. Mehr als 85 % der bisher berichtenden S&P-500-Unternehmen haben die Gewinnerwartungen übertroffen.
Zweitens: Zinsen. Der schwächere Arbeitsmarkt reduziert zunächst den Druck auf die Fed.
Drittens: Öl und Iran. Eine erneute Eskalation an der Straße von Hormus könnte innerhalb weniger Stunden wieder Inflationsangst erzeugen.
Viertens: Yen und Carry Trade. Eine deutliche Yen-Aufwertung könnte weltweit gehebelte Positionen unter Druck setzen.
Und genau deshalb würde ich mich von neuen Allzeithochs nicht einlullen lassen. Der Markt sieht oberflächlich sehr stark aus. Aber unter der Oberfläche laufen gerade einige außergewöhnliche Bewegungen.
Worauf ich nächste Woche besonders schaue!!!
Der wichtigste Termin werden die US-Verbraucherpreise für Juli.
MITTWOCH, 12.08. | 14:30 UHR – US-INFLATION CPI Juli + Kerninflation
Der Markt erwartet derzeit ungefähr 3,4 % Gesamtinflation und rund 2,5 % Kerninflation gegenüber dem Vorjahr. Dazu kommen Produzentenpreise, Einzelhandelsdaten und weitere Unternehmenszahlen unter anderem von Applied Materials und Cisco.
Für mich stehen aber zusätzlich drei Marktpreise ganz oben auf der Watchlist:
Brent Öl – USD/JPY – 10-jährige US-Rendite.
Diese drei Größen können uns momentan fast mehr über die Risikolage sagen als ein einzelner Aktienindex.
Mein Fazit für die Community
Diese Woche zeigt wunderbar, warum Börse nie nur aus Unternehmenszahlen besteht.
Palantir, AMD, Uber oder SpaceX können hervorragende Zahlen melden, gleichzeitig können ein paar Basispunkte bei den US-Renditen, eine Intervention im Yen oder eine Meldung aus der Straße von Hormus Milliarden an Marktkapitalisierung bewegen.
Deshalb gehört für mich zum Investieren immer beides:
- Mikro verstehen und Makro niemals aus den Augen verlieren.
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Du kannst deine Fragen stellen, deine Sicht einbringen und dich aktiv an der Diskussionsrunde beteiligen. So lernst du, wirtschaftliche Zusammenhänge besser zu verstehen und die Makro-Seite bei deinen Anlageentscheidungen stärker einzubeziehen.
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Ich freue mich auf dich.
Leylis
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