Marktübersicht KW 28: Öl, Iran, Zinsen. Warum diese Woche wichtiger war als viele denken.
Börsenwoche KW 28. Zwischen Geopolitik, Ölpresischock udn KI-Euphorie. Die wichtigsten Börsenthemen der Woche im Überblick.

Marktübersicht KW 28: Geopolitik, Ölpreisschock und ein Markt zwischen Zinsangst und KI-Euphorie
Die Marktübersicht fällt in dieser Woche aus, weil ich unterwegs bin. Dennoch war die Kalenderwoche 28 viel zu ereignisreich, um sie einfach vorbeiziehen zu lassen.
Die erneute militärische Eskalation zwischen den USA und dem Iran, der eingeschränkte Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus, deutlich steigende Ölpreise und neue Zweifel an baldigen Zinssenkungen prägten die Märkte. Gleichzeitig blieb die Nachfrage nach KI- und Halbleiteraktien hoch. SpaceX wurde in den Nasdaq-100 aufgenommen, und bei Volkswagen verschärfte sich die Diskussion über Kapazitäten, Standorte und Arbeitsplätze.
USA und Iran: Die Straße von Hormus wird erneut zum Marktrisiko
Die USA griffen in dieser Woche erneut Ziele im Iran an. Zuvor hatte der Iran amerikanische Militäreinrichtungen in mehreren Golfstaaten angegriffen. Damit geriet die erst wenige Wochen alte Waffenruhe erneut unter Druck.
Für die Finanzmärkte ist dabei nicht nur die militärische Auseinandersetzung selbst entscheidend. Besonders wichtig ist die Straße von Hormus. Die Meerenge gehört zu den bedeutendsten Transportwegen für Erdöl und Flüssiggas weltweit.
Der Verkehr durch die Straße von Hormus kam zeitweise nahezu zum Erliegen. Große beladene Tanker passierten die Meerenge nur noch vereinzelt. Damit stieg das Risiko, dass ein Teil des weltweiten Ölangebots zumindest vorübergehend nicht wie gewohnt transportiert werden kann.
Brent und WTI: Der Ölpreis reagiert unmittelbar
Die Auswirkungen der Eskalation waren direkt am Ölmarkt zu erkennen.
Zum Wochenbeginn, am Montag, dem 6. Juli, schloss die Nordseesorte Brent bei rund 71,99 US-Dollar je Barrel. Die amerikanische Ölsorte West Texas Intermediate, kurz WTI, beendete den Handel bei etwa 68,55 US-Dollar je Barrel.
In den folgenden Tagen stiegen die Preise deutlich. Am Mittwoch erreichte Brent einen Schlusskurs von etwa 78,02 US-Dollar, während WTI bei rund 73,52 US-Dollar schloss. Gegenüber Montag entsprach dies einem Anstieg von ungefähr 8,4 Prozent bei Brent und 7,3 Prozent bei WTI.
Am Donnerstag und Freitag gaben die Preise einen Teil der Gewinne wieder ab. Am Freitag notierte Brent bei etwa 75,92 US-Dollar je Barrel, WTI lag bei rund 71,39 US-Dollar. Damit stand Brent gegenüber dem Wochenbeginn noch ungefähr 5,5 Prozent höher. WTI lag etwa 4,1 Prozent über dem Montagsschluss.
Der Rückgang zum Ende der Woche bedeutete allerdings keine tatsächliche Entwarnung. Der Markt reagierte auf die Hoffnung, dass diplomatische Vermittlungsversuche Katars und amerikanische Sicherheitsmaßnahmen den Schiffsverkehr wieder verbessern könnten. Eine vollständige Normalisierung war zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht zu erkennen.
Warum ein höherer Ölpreis die Zinshoffnungen belastet
Ein steigender Ölpreis wirkt nicht inflationssenkend, sondern grundsätzlich inflationstreibend.
Höhere Energiepreise verteuern Transporte, Flugreisen, Produktion, Chemieprodukte, Kunststoffe und zahlreiche Waren des täglichen Bedarfs. Bleibt der Ölpreis längere Zeit erhöht, kann sich der Preisdruck auf weitere Bereiche der Wirtschaft ausbreiten.
Für die Federal Reserve und die Europäische Zentralbank wird der geldpolitische Spielraum dadurch kleiner. Zinssenkungen werden schwieriger, wenn gleichzeitig die Gefahr besteht, dass höhere Energiepreise die Inflation erneut beschleunigen.
Gerade die Federal Reserve zeigte sich zuletzt wesentlich vorsichtiger. Die in dieser Woche veröffentlichten Protokolle der Sitzung vom 16. und 17. Juni machten deutlich, dass die Inflationssorgen innerhalb der amerikanischen Notenbank zugenommen haben. Die Fed hatte den Leitzins bei 3,50 bis 3,75 Prozent belassen. Am Markt wurde inzwischen jedoch sogar wieder über mögliche Zinserhöhungen diskutiert.
Damit hat sich die Debatte deutlich verändert. Vor einigen Monaten beschäftigte die Anleger hauptsächlich die Frage, wann die nächsten Zinssenkungen kommen. Nun geht es erneut darum, ob die Zinsen möglicherweise länger hoch bleiben oder sogar noch einmal angehoben werden müssen.
Für hoch bewertete Wachstums- und Technologieaktien ist diese Entwicklung besonders relevant. Steigende Zinsen erhöhen die Finanzierungskosten und verringern den heutigen Wert zukünftiger Unternehmensgewinne.
SpaceX wird in den Nasdaq-100 aufgenommen
Ein weiteres wichtiges Ereignis der Woche war die Aufnahme von SpaceX in den Nasdaq-100. Die Aufnahme wurde am Dienstag, dem 7. Juli, wirksam.
Indexfonds und ETFs, die den Nasdaq-100 nachbilden, mussten SpaceX entsprechend der neuen Indexgewichtung in ihre Portfolios aufnehmen. Insgesamt sind rund 800 Milliarden US-Dollar in Produkten investiert, die sich am Nasdaq-100 orientieren.
Das bedeutet jedoch nicht, dass 800 Milliarden US-Dollar direkt in die SpaceX-Aktie fließen. Die anfängliche Gewichtung des Unternehmens im Index liegt trotz seiner hohen Marktkapitalisierung bei weniger als einem Prozent. Grund dafür ist der geringe frei handelbare Aktienanteil.
Der unmittelbare Einfluss auf den gesamten Nasdaq-100 bleibt deshalb zunächst begrenzt. Für die SpaceX-Aktie selbst entstehen jedoch zusätzliche, technisch bedingte Käufe durch passive Fonds.
Solche Indexaufnahmen können kurzfristig für Nachfrage sorgen. Sie garantieren aber keinen dauerhaft steigenden Aktienkurs. Ein Teil der erwarteten Käufe wird häufig bereits vor der tatsächlichen Aufnahme eingepreist.
SpaceX verlor im Wochenverlauf zeitweise rund 7,7 Prozent. Das zeigt, dass selbst milliardenschwere passive Zuflüsse nicht automatisch stärker sind als Gewinnmitnahmen, Bewertungszweifel oder Veränderungen der allgemeinen Marktstimmung.
Langfristig wird für SpaceX nicht die Indexaufnahme entscheidend sein. Wichtiger ist, ob das Unternehmen seine hohe Bewertung durch wachsende Umsätze, steigende Cashflows und eine überzeugende Entwicklung bei Starlink, Raumfahrt und künstlicher Intelligenz rechtfertigen kann.
Halbleiter und KI: Euphorie trifft auf Bewertungszweifel
Die Technologiewerte erlebten eine sehr schwankungsreiche Woche.
Am Dienstag gerieten insbesondere Halbleiteraktien unter Druck. Zweifel an der Nachhaltigkeit der hohen KI-Investitionen belasteten die Stimmung. Selbst starke operative Aussichten reichten teilweise nicht aus, um weitere Kursverluste zu verhindern.
Am Donnerstag folgte dann eine kräftige Gegenbewegung. Der Philadelphia Semiconductor Index gewann rund drei Prozent. Unterstützt wurde der Sektor durch Berichte, dass China möglicherweise wieder einen begrenzten Zugang zu Nvidias H200-Chips erhalten könnte.
Zusätzliche Aufmerksamkeit erhielt der Börsenstart von SK Hynix in den USA. Das Unternehmen nahm mit seinem amerikanischen Aktienangebot rund 26,5 Milliarden US-Dollar ein. Die Aktie eröffnete etwa 14 Prozent über dem Ausgabepreis. Die starke Nachfrage zeigte erneut, wie groß das Interesse an Unternehmen aus der KI- und Speicherchip-Infrastruktur weiterhin ist.
Die Woche zeigte damit beide Seiten des KI-Trends. Einerseits fließt weiterhin sehr viel Kapital in Halbleiter, Rechenzentren und künstliche Intelligenz. Andererseits werden die Bewertungen immer anspruchsvoller.
Für Anleger wird deshalb die Auswahl der einzelnen Unternehmen wichtiger. Nicht jedes Unternehmen, das hohe Investitionen in künstliche Intelligenz ankündigt, wird daraus automatisch dauerhaft steigende Gewinne erwirtschaften.
Die US-Indizes auf Wochenbasis
Die amerikanischen Aktienmärkte hielten sich trotz der geopolitischen Eskalation erstaunlich stabil.
Der S&P 500 lag am Freitagabend etwa ein Prozent über dem Schlusskurs der Vorwoche und bewegte sich erneut in der Nähe seiner Rekordstände.
Der Nasdaq Composite entwickelte sich noch etwas stärker. Bis Donnerstag hatte die Technologiebörse bereits rund 1,4 Prozent zugelegt. Auch am Freitag zeigte sie sich weitgehend stabil. Damit steuerte der Nasdaq auf die zweite positive Woche in Folge zu.
Der Dow Jones entwickelte sich dagegen schwächer. Bis Donnerstag lag der Index auf Wochenbasis etwa 0,8 Prozent im Minus. Die leichte Erholung am Freitag konnte diesen Rückstand nur teilweise ausgleichen. Damit drohte dem Dow das Ende einer vierwöchigen Gewinnserie.
Die unterschiedliche Entwicklung zeigt erneut, dass der amerikanische Markt nicht geschlossen in eine Richtung läuft. Technologie- und Halbleiterwerte stützten den S&P 500 und den Nasdaq, während der stärker von Industrie-, Finanz- und Konsumunternehmen geprägte Dow Jones zurückblieb.
Der DAX verliert deutlich
Der DAX startete aus einer starken Position in die Woche. Am Freitag, dem 3. Juli, hatte der deutsche Leitindex bei rund 25.764 Punkten geschlossen und zuvor ein neues Rekordniveau erreicht.
Am Freitag, dem 10. Juli, lag der DAX bei etwa 25.081 Punkten. Damit verlor er innerhalb der Woche rund 683 Punkte beziehungsweise ungefähr 2,7 Prozent.
Belastet wurde der deutsche Markt vor allem durch die erneuten Spannungen im Nahen Osten, steigende Energiepreise und Sorgen um die deutsche Industrie. Deutschland ist als energieintensive und exportorientierte Volkswirtschaft besonders empfindlich gegenüber einem dauerhaften Öl- und Gaspreisanstieg.
Hinzu kamen Kursverluste bei Technologie- und Rüstungswerten sowie die zunehmende Unsicherheit rund um Volkswagen.
Volkswagen: Kapazitäten, Modelle und Arbeitsplätze
Volkswagen gehörte in dieser Woche zu den wichtigsten deutschen Unternehmensthemen.
Der Konzern meldete für das zweite Quartal einen Rückgang der weltweiten Fahrzeugauslieferungen um 8,6 Prozent auf knapp 2,1 Millionen Fahrzeuge. Besonders deutlich war die Schwäche in China. Dort sanken die Verkäufe um mehr als ein Drittel.
Volkswagen plant, sein Modellangebot bis 2030 nahezu zu halbieren. Gleichzeitig soll die Zahl unterschiedlicher Ausstattungsvarianten um bis zu 75 Prozent reduziert werden. Die Produktionskapazität des Konzerns soll von früher rund zwölf Millionen auf ungefähr neun Millionen Fahrzeuge pro Jahr sinken.
Bei den Arbeitsplätzen muss allerdings klar zwischen bestätigten Zahlen und noch nicht bestätigten Medienberichten unterschieden werden.
Bestätigt ist, dass Volkswagen bis Ende 2026 rund 19.000 Stellen abbauen will. Bis 2030 sind bereits mehr als 28.000 Stellenstreichungen vereinbart.
Darüber hinaus gibt es Berichte über wesentlich umfangreichere Einschnitte. Diskutiert wurden bis zu 100.000 Arbeitsplätze weltweit und mögliche Veränderungen an mehreren deutschen Standorten. Diese Größenordnung ist jedoch bislang nicht als endgültiger Beschluss des Konzerns bestätigt worden. Auch Arbeitnehmervertreter und das Land Niedersachsen leisten Widerstand gegen weitere Werksschließungen und Stellenstreichungen.
Für Anleger ist der Stellenabbau allein noch keine positive oder negative Nachricht. Entscheidend ist, ob Volkswagen seine Kosten nachhaltig senken kann, ohne dabei technologisch und operativ weiter hinter die chinesische Konkurrenz zurückzufallen.
Der Konzern muss gleichzeitig Kosten reduzieren, seine Software verbessern, konkurrenzfähige Elektrofahrzeuge entwickeln und Marktanteile in China verteidigen. Genau diese Kombination macht den Umbau so anspruchsvoll.
Gold verliert trotz geopolitischer Unsicherheit
Gold konnte von der Eskalation im Nahen Osten nicht dauerhaft profitieren.
Am Freitag fiel der Spotpreis um rund 0,5 Prozent auf etwa 4.101,70 US-Dollar je Feinunze. Auf Wochenbasis steuerte Gold auf einen Verlust zu.
Das wirkt auf den ersten Blick überraschend. Schließlich gilt Gold normalerweise als sicherer Hafen in geopolitisch unsicheren Zeiten.
In dieser Woche war jedoch ein anderer Einfluss stärker: Der steigende Ölpreis erhöhte die Inflationssorgen und damit die Erwartungen an länger hohe oder sogar weiter steigende US-Zinsen.
Gold zahlt weder Zinsen noch Dividenden. Steigen die Renditen sicherer Staatsanleihen, erhöhen sich deshalb die Opportunitätskosten einer Goldanlage. Die Aussicht auf eine restriktivere Federal Reserve belastete den Goldpreis stärker, als die geopolitische Unsicherheit ihn stützen konnte.
Euro und US-Dollar
Der Euro bewegte sich zum Ende der Woche gegenüber dem US-Dollar im Bereich von rund 1,14 US-Dollar je Euro.
Der Wechselkurs wurde von gegensätzlichen Faktoren beeinflusst. Einerseits unterstützt die Aussicht auf länger hohe US-Zinsen grundsätzlich den Dollar. Andererseits blieb auch die Erwartung bestehen, dass die Europäische Zentralbank wegen der gestiegenen Energiepreise bei weiteren Zinssenkungen vorsichtiger werden könnte.
Für europäische Anleger bleibt der Wechselkurs ein wichtiger Renditefaktor. Ein stärkerer Dollar erhöht aus Euro-Sicht den Wert amerikanischer Aktien und ETFs. Ein steigender Euro kann dagegen einen Teil der Aktiengewinne in einem US-Depot wieder reduzieren.
Bitcoin bleibt ein Risikoasset
BTC notierte am Freitagabend bei ungefähr 63.900 US-Dollar. Die Handelsspanne des Tages lag zwischen rund 62.700 und 64.600 US-Dollar.
Auch in dieser Woche zeigte sich, dass Bitcoin in kurzfristigen Stressphasen nicht zuverlässig wie Gold reagiert. Steigende Zinsen, ein stärkerer Dollar und eine sinkende Risikobereitschaft können die Kryptowährung deutlich belasten.
Bitcoin bleibt damit vor allem ein hochvolatiles Anlageinstrument, dessen Kurs stark von der globalen Liquidität und der Risikobereitschaft der Investoren abhängt.
Weitere wichtige Themen der Woche
Neben Iran, Öl, SpaceX und Volkswagen war das Protokoll der Federal Reserve einer der entscheidenden Markttreiber. Es zeigte, dass innerhalb der Notenbank inzwischen wieder ernsthaft über Inflationsrisiken und mögliche weitere Zinserhöhungen diskutiert wird.
Auch die Entwicklung am globalen Anleihemarkt war auffällig. Die Renditen stiegen in mehreren Ländern deutlich. In Japan erreichte die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen zeitweise den höchsten Stand seit rund 30 Jahren. Das verdeutlicht, dass die Sorgen über Inflation und Staatsverschuldung nicht nur ein amerikanisches Problem sind.
Gleichzeitig richtet sich der Blick bereits auf die kommende Woche. Dann beginnt in den USA die Berichtssaison für das zweite Quartal. Unter anderem veröffentlichen JPMorgan, Goldman Sachs, BlackRock, Johnson & Johnson und Netflix ihre Geschäftszahlen.
Analysten erwarten für die Unternehmen im S&P 500 ein Gewinnwachstum von mehr als 23 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Ein großer Teil dieses Wachstums soll erneut aus dem Technologiesektor kommen.
Zusätzlich werden neue amerikanische Inflationsdaten veröffentlicht. Sie könnten entscheidend dafür sein, ob die Diskussion über mögliche Zinserhöhungen weiter an Fahrt gewinnt.
Mein Fazit zur Kalenderwoche 28
Diese Börsenwoche hat gezeigt, wie eng Geopolitik, Energiepreise, Inflation, Zinsen und Aktienbewertungen miteinander verbunden sind.
Die erneute Eskalation zwischen den USA und dem Iran ließ Brent zeitweise von knapp 72 auf über 78 US-Dollar steigen. Damit kehrten die Inflationssorgen zurück und die Hoffnungen auf schnelle Zinssenkungen wurden kleiner.
Trotzdem hielten sich der S&P 500 und der Nasdaq erstaunlich gut. Die weiterhin starke Nachfrage nach KI-, Chip- und Technologiewerten stützte die amerikanischen Märkte. Der Dow Jones und der DAX entwickelten sich dagegen deutlich schwächer.
Die Aufnahme von SpaceX in den Nasdaq-100 sorgte für zusätzliche passive Nachfrage, konnte die Aktie aber nicht vor zwischenzeitlichen Kursverlusten schützen. Bei Volkswagen wurde gleichzeitig sichtbar, wie groß der strukturelle Anpassungsdruck auf die deutsche Automobilindustrie geworden ist.
Für Anleger bleibt deshalb entscheidend, nicht nur auf steigende oder fallende Kurse zu schauen. Wichtiger ist die Frage, welche Faktoren hinter der Bewegung stehen.
Ein höherer Ölpreis beeinflusst die Inflation. Die Inflation beeinflusst die Notenbanken. Die Notenbanken beeinflussen die Zinsen. Und die Zinsen beeinflussen schließlich die Bewertungen von Aktien, Anleihen, Gold, Immobilien und Kryptowährungen.
Genau deshalb gehört die Einordnung der Zusammenhänge zu einer guten Anlagestrategie.
Herzlichst Leylis
Risikohinweis
Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und der allgemeinen Weiterbildung. Er stellt weder eine Anlageberatung noch eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Investitionen in Aktien, ETFs, Rohstoffe, Kryptowährungen und andere Finanzinstrumente sind mit Risiken bis hin zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals verbunden. Jede Anlageentscheidung sollte auf Grundlage der persönlichen finanziellen Situation, der individuellen Anlageziele und der eigenen Risikotoleranz getroffen werden.
Marktdaten: Stand Freitag, 10. Juli 2026. Da die amerikanischen Börsen zum Zeitpunkt der Erstellung teilweise noch geöffnet waren, können die endgültigen Wochenschlussstände geringfügig abweichen.


